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ROLAND de RIES, Burg

Theodor Fontane entdeckte um 1840 Torsoteile des

mittelalterlichen Bürger Rolands, der aus Sandstein geschlagen im Jahre
1581 vor dem Gildehaus aufgestellt worden war. Der sich bis in unsere Zeit
erhaltene büstenartige Torso diente den Bildhauern und Steinmetzen als
Vorlage und Modell für die Fertigung einer, dem verloren gegangenen Roland,
vergleichbaren Kopie. Dem Engagement einer Bürgerinitiative ist die
Wiedergeburt des 5,60 m hohen und 12 Tonnen schweren de Ries zu
danken.
Die Bildhauer und Steinmetze des Unternehmens können bei derartigen Arbeiten
auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. So wurde bereits in den
70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der desolate Roland zu Stendal
durch eine Kopie ersetzt. Zu nennen sind aber auch restauratorische
Arbeiten an den Rolanden von Halle, Zerbst, Halberstadt und
Buch.